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Die verschiedenen Lattenrostmodelle

die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle

So wie es unterschiedliche Matratzenmodelle mit verschiedenen Eigenschaften, Vorteilen und Nachteilen gibt, so unterscheiden sich auch Lattenrostmodelle voneinander. Dabei gilt zu beachten, dass die Wahl eines geeigneten Lattenrostes auch bedingt mit der vorgegebenen Matratze zusammenhängt. Denn nicht jeder Lattenrost kann mit jeder beliebigen Matratze kombiniert werden. Weiterhin weisen qualitativ hochwertige Lattenroste Optimierungen hinsichtlich des Liegekomforts aus, beispielsweise durch Höhenverstellbarkeit der Kopf- und Fußpartien oder durch mögliche Härtegradeinstellungen.

Der Federholzrahmen

Der Federholzrahmen Dieses Lattenrost ist das wohl bekannteste und beliebteste. Auf der Grundstruktur des Federholzrahmens bauen sich alle weiteren Lattenrostmodelle auf. Der Federholzrahmen besitzt einen starren, rechteckigen Rahmen, der aus Hartholz gefertigt ist und zumeist lose in das Bettgestell eingelegt wird. In dem Rahmen sind Latten parallel zueinander angeordnet und am Rahmen durch einen Gurt oder ein Loslager befestigt.

Der Aufbau verschiedener Federholzrahmen unterscheidet sich untereinander grundsätzlich nicht. Jedoch gibt es unterschiedliche Methoden der Befestigung der Latten, in der Anzahl der Latten und ihrer geschichteten Leisten, was eine direkte Auswirkung auf die Federwirkung des Lattenrostes hat. Zudem bestehen Unterschiede hinsichtlich des verwendeten Materials für die Latten, welches entweder aus Hartholz oder Weichholz sein kann. Auch die Lattenabstände spielen für die Belüftungsfunktion des Lattenrostes sowie seiner Punktelastizität eine gewichtige Rolle.

Die Zusatzfunktionen wie höhenverstellbare Kopf- und Fußteile sowie Härtegradeinstellungen können vor allem bei Federholzrahmen vorgefunden werden, was dieses Lattenrostmodell bezüglich seiner Funktionalität deutlich aufwertet. Bei anderen Lattenrostmodellen sind diese Funktionen nur selten vorzufinden.

Alle Matratzentypen können problemlos mit dem herkömmlichen Federholzrahmen kombiniert werden. Bei höhenverstellbaren Modellen ist jedoch Vorsicht geboten. Die meisten Federkernmatratzen sind aufgrund ihrer Bauweise nicht für höhenverstellbare Federholzrahmen geeignet, da somit der Matratzenkern beschädigt würde.

Der Rollrost

Dieses Modell zeichnet sich vor allem durch seine Einfachheit und den geringen Kostenfaktor aus. Es lässt sich nach Belieben auf- und auseinanderrollen. Jede gut federnde Matratze kann problemlos mit diesen Lattenrosten kombiniert werden.

Der Aufbau des Rollrostes ist relativ simpel gestaltet. An mehreren Textilschnüren sind die verschiedenen Latten für gewöhnlich getackert oder geklebt. Sie eignen sich aufgrund ihrer Konstruktion vor allem für flache Bettgestelle. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Federholzrahmen weist der Rollrost keinen starren Rahmen auf. Bei Rollrosten liegt die Matratze daher auf dem Bettgestell auf.

Als Material wird zur Herstellung des Rollrostes ausschließlich Hartholz verwendet, weswegen sie als sehr stabil gelten und auch höheren Gewichten trotzen können. Dennoch verfügen sie über keine Federeigenschaften, was den Liegekomfort stark einschränken kann, wenn die Matratze relativ hart ist.

Der Mehrzonenrahmen

Bei dieser Art Lattenrost kann der höchste Liegekomfort erzielt werden, da er die beiden grundlegenden Eigenschaften eines herkömmlichen Federholzrahmens und eines Tellerfederrahmens miteinander vereint. Daher handelt es sich beim Mehrzonenrahmen auch um das kostenintensivste Modell, welches aufgrund seines komplexen Systems jedoch auch anfällig für Mängel ist. Wie der Name bereits impliziert, können bei diesem Lattenrost unterschiedliche Liegezonen durch Regulierung des Härtegrads eingestellt werden. Bei diesem Modell sind besonders Matratzen mit passenden Liegezonen sinnvoll.

Der Aufbau gestaltet sich wie bei einem herkömmlichen Federholzrahmen, denn auch in diesem Modell befinden sich durchgängig Latten mit Federeigenschaft. Zusätzlich sind jedoch Teller in den Bereichen der besonders beanspruchten Liegezonen vorhanden, sodass in diesen Bereichen eine besonders hohe Punktelastizität gegeben ist.

Der Tellerfederrahmen

Der Tellerrahmen Diese Art des Lattenrostes ist besonders für Visco Matratzen, Kaltschaummatratzen sowie Latexmatratzen geeignet, da sich die punktelastischen Eigenschaften des Lattenrostes und der Matratzen ideal miteinander ergänzen. Tellerfederrahmen sind jedoch sehr teuer in der Anschaffung, bieten dafür jedoch einen hohen Liegekomfort. Da eine besonders hohe Druckentlastung für Tellerfederrahmen typisch ist, wird auch von „Rahmen mit aufgelöster Oberfläche“ gesprochen. Tellerfederrahmen können mit beliebigen Matratzenmodellen kombiniert werden.

Der Aufbau gestaltet sich durch so genannte Kunststoffteller, die nebeneinander auf einem lattenähnlichen Gerüst befestigt sind.

Die Anzahl der Teller ist zur Beurteilung der punktelastischen Wirkung des Lattenrostes entscheidend. Je mehr Teller vorhanden sind, desto höher wird der Liegekomfort ausfallen, da die einzelnen Teller punktgenau den Druck auf den Schlafenden regulieren können.

Der Abstand der Teller sollte grundsätzlich nicht mehr als drei Zentimeter betragen. Andernfalls wirkt ein zu hohes Gewicht bei Belastung auf die einzelnen Teller, wodurch diese schneller Schäden davontragen werden.

Eine Unterfederung sollte jeder einzelne Teller besitzen, was jedoch nur selten und bei sehr teuren Modellen der Fall ist. Idealerweise fällt die Unterfederung dreidimensional durch vier unterschiedliche Achsen aus. Durch eine Unterfederung kann die Federleistung nochmals optimiert werden, was insbesondere in den Schulter- und Hüftbereichen relevant ist, da an diesen Stellen die Druckwirkung am höchsten ist.