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Futon vs. Standard

Was passt zu mir?

Gerade Menschen, die einen fernöstlichen Stil mögen, kaufen sich gerne ein Futonbett. Die Konstruktion eines solchen ist sehr flach. Das heißt, die Fußhöhe des Gestells ist sehr gering, im Vergleich zu Standardbetten. Ein weiterer Aspekt des Futonbettes, egal in welchem Ausmaß, ist die durchgehende Matratze. Pärchen wissen dies zu schätzen, denn die störende „Besucherritze“ fällt weg. Auch allein schlafende Personen genießen diesen geräumigen Schlafkomfort.

Ursprung der Futonbetten

Das Futonbett ist eine aus Japan stammende, traditionelle Form einer Schlafstätte. Futon bedeutet wörtlich übersetzt „Stoffkörper“, oder im übertragenen Sinne „Bettplatz“.

Die ursprüngliche Form eines Futons besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Der Unterlage (shiki-buton) und der Decke (kake-buton). Beide bestehen aus natürlichen Fasern und werden von den Japanern auf so genannten Tatami-Matten ausgebreitet. Diese Matten liegen direkt auf dem Fußboden und sind ebenfalls aus Naturmaterialien angefertigt.

Übrigens:Der shiki-buton ist eine Hülle aus Baumwolle und Seide, die wiederum mit Baumwolle gefüllt wird. Er ist in der Regel 1 m breit, 1,80 m lang und ca. 10 cm dick.
Beim kake-buton sind es ähnliche Materialien. Er ist rechteckig und hat oft die Form eines Kimonos mit Ärmeln.
Aus Reisstroh und Binsenmatten aus Igusa-Gras entstehen die Tatami-Matten. Für einen besseren Halt werden sie seitlich mit Baumwollbändern abgenäht. Eine solche Matte ist 5,5 cm dick. Die Größen variieren, liegen im Standardmaß jedoch bei ca. 0,85 m Breite und 1,70 m Länge.
Besonderheit: Die Japaner legen ihren Futon tagsüber zusammen und verwahren ihn in einem Schrank.

Entwicklung im Westen

Das Futonbett hat seit Jahrzehnten seinen Einzug in westliche Schlafzimmer gehalten. Aus dem japanischen „buton“ entstand, im weiteren Sinne der Bedeutung, das Wort „Futon“.
Die Kombination, „flaches Bettgestell mit durchgehender Matratze“, vereint die japanische Tradition mit dem westlichen Konzept einer Schlafstätte. Der Ursprung der Idee war, möglichst nah am Fußboden zu schlafen.

Weiterhin haben sich die verwendeten Materialien geändert. Aus Gründen der Hygiene und dem Aufwand der Pflege, werden die westlichen Futonmatratzen mit atmungsaktiven, wärmenden Einlagen, wie z.B. Latex , Schurwolle oder Rosshaar, produziert.
Das Gestell eines Futonbettes besteht aus Holz mit breiten Seitenrändern. Die Ausmaße der Gestelle und Matratzen haben sich den europäischen Größenverhältnissen angepasst.
Doch auch die Variante der Tatami-Matten wird im Westen von vielen Menschen geschätzt.
Jedoch ist hierbei keine ausreichende Belüftung von unten gegeben. Dies bedeutet, dass, durch die nächtliche Schweißabsonderung, ein Feuchtigkeitsstau entstehen kann.

Was spricht für den Kauf eines Futonbettes?

  • Der Schlafraum erhält ein fernöstliches Flair
  • Durch die flache Konstruktion wird das Gefühl der Raumweite positiv beeinflusst
  • Hoher Schlafkomfort durch eine geräumige Liegefläche
  • Das Design ist stilsicher und zeitlos
  • Sie erleben die Nähe zu traditionellen Schlafgewohnheiten

Welche Nachteile treten auf?

  • Durch das abgesenkte Gestell ist der Bettausstieg beschwerlicher
  • In Räumen mit Fußbodenheizung ergibt sich ein höherer Wärmeeinfluss während des Schlafens
  • Bei der Reinigung unter dem Bettgestell haben Sie weniger Bewegungsfreiraum
  • Beim Betten machen ist ein tieferes Bücken notwendig
Fazit: Ein Futonbett ist eine bequeme Schlafstätte, die sich insbesondere für Asien-Liebhaber und kleinere Räume mit niedrigen Decken anbietet. Menschen mit Rückenproblemen sollten das Pro und Contra genau abwägen.
Bildquelle: GoodMood Photo - Shutterstock.com