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Tipps zum Kauf von Baby- und Kinderbetten

auf was Sie beim Kauf von Baby- und Kinderbetten achten sollten

Babys und Kinder verbringen in ihrem Bett jeden Tag viele Stunden, häufig unbeaufsichtigt. Aus diesem Grund sollten Eltern der Anschaffung dieses zentralen Möbelstücks besondere Aufmerksamkeit schenken. Mehrere Kriterien verdienen Berücksichtigung.

Es kommt auf das Alter und die Funktion an: Die Grundtypen

Baby- und Kinderbetten lassen sich in unterschiedlichen Typen erwerben. Zum einen hängt es entscheidend vom Alter ab. Zum anderen gibt es innerhalb der Altersgruppen verschiedene Modelle, die beim Zweck differieren. Folgende Bettarten kommen infrage:
  • Wiegen: Mit ihnen lassen sich Säuglinge in den Schlaf schaukeln. Diese Betten eignen sich aber nur bis zum Alter von etwa sechs Monaten, ab dann werden Babys zu schwer.
  • Beistellbetten: Diese bringen Eltern direkt an ihrem Bett an. Sie bestechen durch den Vorzug, dass Mutter oder Vater nachts nichts aufstehen müssen. Sie brauchen sich nur Richtung Beistellbett drehen, bei dem eine Seite geöffnet ist.
  • Babybetten: Klassische Modelle stehen frei in einem Raum, an allen vier Seiten befinden sich Gitter beziehungsweise geschlossene Wände.
  • Kinderbetten: Verlässt der Nachwuchs das Kleinkindalter, bedarf es keiner seitlichen Sicherung mehr. Sie können in Kinderbetten schlafen, welche sowohl in der Länge als auch in der Breite über angemessene Maße verfügen sollten.
  • Abenteuerbetten: Für ältere Kinder eignen sich auch solche Doppelstockbetten. Mit ihnen lässt sich Platz sparen, zugleich kann sich der Nachwuchs austoben. So können Kinder per Treppe nach oben klettern, bei einigen Modellen können sie sich per Rutsche wieder nach unten befördern.

Oberste Priorität beim Kauf: Die Sicherheit für den Nachwuchs

Vor allem bei Kleinkindern besteht bei einem ungeeigneten Bett eine hohe Unfallgefahr. Die meisten Verletzungen entstehen, weil der Nachwuchs mit Körperteilen zwischen den Sprossen steckenbleibt. Aber auch die Gefahr des möglichen Herauskrabbelns oder Herausfallens darf niemand unterschätzen. Diese Merkmale sollten Eltern in den Blick nehmen:
  • Abstand der Sprossen: Dieser darf weder zu klein noch zu groß ausfallen. Bei einem zu geringen Abstand drohen Babys mit ihren Händen oder Füßen zwischen den Sprossen steckenzubleiben. Bei einem zu weiten Abstand strecken sie ihren Kopf aus dem Bett hinaus und können sich an ihm oder im Halsbereich verletzen.
  • Herausnehmbare Schlupfsprossen: Bei manchen Betten lassen sich einzelne Sprossen herausnehmen, damit der Nachwuchs sich zwischen Matratze und Zimmer frei bewegen kann. Das Schlupfloch sollte breit genug sein, damit Kleinkinder dort nicht hängenbleiben.
  • Schnitt- und Stoßverletzungen meiden: Bei Babybetten sollten sich keine eckige und scharfe Kanten finden. Ansonsten können sich Kinder beim Anfassen oder Dagegenstoßen gefährliche Wunden zufügen.
  • Höhenverstellbare Liegefläche: Bei einigen Babybetten lässt sich die Höhe des Lattenrostes variieren, das empfiehlt sich. So können Eltern auf die zunehmende Körpergröße durch Heruntersetzen reagieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kinder über die Brüstung klettern.
  • Kein Umkippen: Wiegen sollten so gebaut sein, dass sie auch bei stärkerem Schaukeln nicht umfallen können.
Übrigens: Auch bei etwas älteren Kindern kann es zu Verletzungen kommen, das gilt insbesondere für Hochbetten. Installieren Eltern ein solches Bett, sollten sie ein Möbel mit einer ausreichend hohen und stabilen Seitensicherung wählen. Zudem sollte sich die Treppe durch robuste Sprossen oder Stufen, durch Trittsicherheit und eine feste Verankerung auszeichnen.

Weitere Kaufkriterien: Qualität und Ausstattung

Bei allen unterschiedlichen Typen sollte stets der Aspekt der Qualität den Ausschlag für ein konkretes Produkt geben. Dieser Punkt betrifft nicht nur die Sicherheitsfrage, sondern die Verarbeitung und die verwendeten Materialien des gesamten Bettes. Ein hochwertiges Möbelstück besticht durch Langlebigkeit. Auch nach längerem Gebrauch weist es ein hohes Maß an Robustheit auf, Sprossen, Geländer, Bettbeine und andere Bestandteile wackeln weiterhin nicht.

Das Zubehör sollten Eltern ebenfalls sorgfältig auswählen, das betrifft insbesondere die Matratze. Manche Eltern begehen den Fehler, ihr Kind möglichst kuschelig betten zu wollen. Sie kaufen dann eine zu weiche Matratze. Doch dies schadet genau wie bei Erwachsenen dem Körper, bei Kindern im Wachstum treten noch negativere Effekte auf. Seitenpolster, welche die Umgewöhnung von einer Wiege in das Babybett erleichtern, sollten dagegen möglichst weich sein. Über die Matratze sollten Eltern einen Nassschutz spannen, dieser verhindert ein Durchfeuchten des Untergrunds. Für das Wärmen empfiehlt sich entweder eine Decke oder ein Babyschlafsack. Babyschlafsäcke weisen den Vorteil auf, dass sie bei den Kleinkindern das Unterkühlen ebenso wie das Überhitzen verhindern. Hersteller konzipieren diese Produkte speziell für diesen Zweck. Bei Decken findet sich eine größere Bandbreite, die Auswahl sollten Eltern genau bedenken. Bei sämtlichen Textilien empfehlen sich schadstofffreie Artikel, um den Nachwuchs nicht unnötigen gesundheitlichen Risiken auszusetzen.

Das Baby- und Kinderbett mit Bedacht auswählen

Beim Bett für den Nachwuchs sollten Eltern nicht knausern. Das Gleiche gilt für das Zubehör wie Matratzen. Nur hochwertige Modelle garantieren Komfort sowie Sicherheit, sie erfüllen damit die beiden wichtigsten Kriterien beim Bettenkauf. Bestenfalls sehen die Möbel noch optisch schön aus und überzeugen durch Langlebigkeit, was eine Mehrfachnutzung ermöglicht und damit Geld spart.

/ Bild: Rene Jansa by shutterstock
Hkeita by shutterstock