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So schlafen die deutschen

Fakten zum Schlafverhalten der Deutschen

Schlaf ist ein essentielles Grundbedürfnis des Menschen. Wer nun aber meint, Schlafen würde sich bei jedem Menschen nach Art und Weise, Dauer und Zufriedenheit entsprechen, wird durch Zahlen und Fakten eines besseren belehrt. Offensichtlich spielen Geschlecht, Wochentag, Jahreszeit und auch einige subjektive Merkmale mit, wenn es um unseren Schlaf geht.

Die nüchternen Fakten - der Schlaf der Deutschen in Zahlen

Schlafen - das tut jeder, aber jeder ein wenig anders. Die Schlafdauer variiert dabei offensichtlich nach Geschlecht, Nation, Wochentag, Lebensalter und Jahreszeit in nicht unerheblichem Maße. Schaut man sich beispielsweise die Geschlechterverteilung in Relation zu den durchschnittlich pro Nacht geschlafenen Stunden ergibt sich Folgendes: Die meisten deutschen Männer und Frauen schlafen zwischen 6 und 8 Stunden pro Nacht. Bei den statischen Abweichlern nach oben dominieren leicht die Frauen. Es schlafen somit etwas mehr Frauen als Männer zwischen 9 und 12 Stunden. Nach unten dominieren zunächst auch leicht die Frauen zwischen 4 und 5 Stunden, zwischen 2 und 3 Stunden dagegen führen statistisch leicht die Männer. Deutsche schlafen am Wochenende etwas länger als werktags, wobei sich die größten prozentualen Steigerungen im Bereich von 9 und 10 Stunden bewegen. Die Deutschen sind mit ihrer durchschnittlichen Schlafzeit pro Tag dabei im internationalen Vergleich übrigens keineswegs Schlafmützen, liegen sie doch unter dem OECD Durchschnitt an fünftletzter Stelle mit durchschnittlich 7,8 Stunden. Nur Südkoreaner, Japaner, Norweger und Schweden schlafen noch weniger. Statistik: Schlafzeit an einem durchschnittlichen Tag in Minuten in den OECD-Ländern | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wissenswertes zum Schlafen - Kurioses und Verrücktes aus der Welt des Schlafes

Nicht verwunderlich erscheint, dass zu wenig Schlaf auch weniger Lust auf Sex bedeutet. Nicht ganz so einleuchtend erscheint es auf den ersten Blick, dass zu wenig Schlaf Übergewicht begünstigt. Man bringt dies mit der genetischen Steuerung in Verbindung, die bei zu wenig Schlaf die bewusste Kontrolle über das Essverhalten einschränken sollen. Wer etwas Neues lernen und es behalten will, sollte nach dem Lernvorgang ein Nickerchen machen. Offensichtlich stärkt das Schlafen den Lerneffekt enorm. Schlafmangel hingegen befördert die Gefahr von Unfällen und Katastrophen in erheblichem Maße. So werden sowohl das Reaktorunglück in Tschernobyl als auch die Tankerkatastrophe Exxon Valdez mit menschlichem Versagen aufgrund von Schlafmangel in Verbindung gebracht. Besonders gefährdet sind hier naturgemäß Piloten, Lastwagenfahrer und Lokomotivführer, wenn es um das Risiko eines Unfalles durch Schlafmangel geht. Auch überdurchschnittlich viele Chirurgen klagen leider über zu wenig Schlaf. Ernährung kann sich auf den Schlaf auswirken. So steigern koffeinhaltige Getränke das Risiko für Atem-Aussetzer während des Schlafens, man nennt dies Schlaf-Apnoe. Statistik: Schlafdauer der Deutschen nach Geschlecht und Altersgruppen (in Minuten) | Statista

Schlafstörungen und Schlafzufriedenheit - Kulturelles und Persönliches

Schlafgewohnheiten sind stark kulturell gefärbt. So variieren etwa die Gewohnten, wie oft Bettwäsche gewechselt wird, ob man bekleidet schläft und ob Haustiere im Bett geduldet werden.

Nach neueren Umfragen wechseln die Deutschen vergleichsweise selten ihre Laken, sind tolerant gegenüber mit schlafenden Haustieren und ziehen den Pyjama dem Nacktschlafen vor. Was Schlafprobleme angeht, spielt offensichtlich die Angst, zu wenig Schlaf zu bekommen dabei eine paradoxe Rolle. Je mehr Menschen sich unter Druck setzen, jetzt schlafen zu müssen, desto weniger will sich oft der Schlaf einstellen. Oft helfen feste Einschlafrituale und die entspannte Beschäftigung mit anderen Dingen dabei, einfach einzuschlafen. Auch können Kräuter als natürliche Hilfsmittel gegen Schlafprobleme helfen. Auch glaubt man oft subjektiv, gar nicht oder wenig geschlafen zu haben, wenn es in Wirklichkeit einige Stunden waren. Der Schlaf hütet noch Geheimnisse, die erforscht werden wollen.

Schlafen - wie es Euch gefällt

Obwohl nach heutigen Erkenntnissen niemand ohne Schlaf auskommt, ist das jeweilige Schlafverhalten individuell und kulturell unterschiedlich geprägt. Auch die gefühlte Erholung durch den Schlaf wird durch individuelle Faktoren beeinflusst. Interessant ist, dass sowohl zu viel als auch zu wenig Schlaf die Lebenserwartung verkürzen. Bei allen Schlafproblemen scheint es dabei eine gemeinsame Lösung zu geben: Immer schön entspannt bleiben beim Thema Schlaf.

Bildquelle: Twin Design by shutterstock.com