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Vorsicht: Zimmerpflanzen wirklich ins Schlafzimmer bzw. am Bett aufstellen?

Was besonders zu beachten ist!

Zimmerpflanzen im Schlafzimmer Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass Zimmerpflanzen im Schlafzimmer für den Menschen schlecht sind und in der Nacht den Sauerstoff zum Atmen verbrauchen. Natürlich sollte man ein paar Punkte beachten – Doch bei genauer Betrachtung wird sofort klar, dass auf Grund fehlenden Wissens Zimmerpflanzen als schädlich eingestuft werden, dabei eher der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuträglich sind.

Was besonders zu beachten ist und welche Risikogruppen besser keine Pflanzen im Schlafzimmer halten, wird im Folgenden beleuchtet.

Pflanzen gehören nicht direkt ans Bett

Innerhalb eines Bereichs von etwa 0,3 qm um den Schlafenden herum befindet sich unsere Atemzone. In diesem Bereich sollten keinerlei Pflanzen stehen und die Gründe sind einfach:

  • Pflanzenerde als Brutstätte für Pilze und Milben: Die feuchte Erde bietet Schimmelpilzen, Pilzsporen und Milben einen guten Brutherd. Diese können Krankheiten auslösen oder im schlimmsten Fall zu einer Allergie führen. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.
  • Grünpflanzen verbrauchen nachts Sauerstoff: Nur am Tag wandeln Pflanzen durch die Photosynthese Kohlendioxid aus der Luft in Sauerstoff um. Dies ist dem Raumklima zuträglich, doch in der Nacht findet auf Grund des fehlenden Sonnlichts keine Photosynthese statt und hat zur Konsequenz, dass Pflanzen Sauerstoff aus der Umgebungsluft verbrauchen.
  • Blühende Pflanzen duften sehr stark: Besonders in der Blütezeit kann es zu Beeinträchtigungen durch den intensiven Geruch kommen. Der tagsüber als angenehm empfundene Duft einer Zimmerjasmin oder Hyazinthe kann im Schlaf schnell störende Auswirkungen und beispielsweise zu starken Kopfschmerzen führen.

Pflanzen können ein Problem werden für Allergiker – Besonders am Bett bzw. im Schlafzimmer!

Blumenerde im Schlafzimmer Eine allergische Reaktion wird nicht durch die Pflanze selbst hervorgerufen sondern durch die Blumenerde. In der Blumenerde können sich Pilze oder gar Schimmel bilden und die Ursache für eine allergische Reaktion sein!

Aus diesem Grund sollten Allergiker generell auf Pflanzen im Schlafzimmer vollständig verzichten.

Worauf achten beim Schlafplatz von Babys und Kleinkinder?

Zimmerpflanzen im Kinderzimmer Auch die Atemluft unser kleinen Erdenbürger kann durch Blumenerde negative beeinflusst werden und im Endeffekt, bei einem geschwächten Immunsystem, Krankheiten auslösen.

Abhilfe kann eine regelmäßige Kontrolle und Prüfung der Blumenerde schaffen oder eine generelle Umstellung auf reine Hydrokulturen.

Gerade bei Kleinkindern bzw. welche einen nur schwer „Probleme“ Mitteilen können, sollte man aber vielleicht noch etwas warten und somit auf Nummer sicher gehen was Pflanzen am Bett angeht.

Sind Pflanzen im Schlafzimmer nun schädlich?

Es ist unumstritten, dass die Luftqualität durch Grünpflanzen verbessert wird und in der Luft enthaltene Schadstoffe gefiltert werden können. Zu nennen wären hier

  • Grünlilie und Gummibaum als guter Filter für Formaldehyd,
  • Drachenbaum mit guter Filtereigenschaft für Benzol oder
  • Schefflera oder Strahlenaralien gegen Nikotin.
Für ein gutes Schlafklima gibt aber ein paar wichtige Dinge, die eingehalten werden sollten:
  • Kurzes Stoßlüften vor dem Einschlafen für ca. 5 Minuten
  • Zimmertemperatur bei maximal 19 Grad Celsius
  • Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60%
  • Vermeidung von Elektrosmog durch Handy, Computer oder Fernseher im Schlafzimmer

Unser Fazit

Sofern man auf ein paar kleinere Punkte achtet überwiegen die Vorteile von Zimmerpflanzen und sind auch im Schlafzimmer zu empfehlen, da sie auf den Menschen beruhigend wirken und zu einer besseren Raumluft beitragen.

Auszunehmen sind besondere Risikogruppen wie Asthmatiker oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.