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Können Geräusche den Schlaf auch verbessern? Oder stören Geräusche den Schlafprozess nur?

die richtige Musik zum Schlafen

Schlafen mit Musik Tübinger Forscher fanden heraus: Die Schlaf- und Gedächtnisfunktionen werden durch Geräusche einer bestimmten Frequenz stimuliert. Damit haben die Wissenschaftler eine Methode gefunden, wie sie ohne operativen Eingriff die menschliche Hirnaktivität beeinflussen sowie das Erinnerungsvermögen und die Schlafqualität verbessern können.

Das Fachblatt „Neuron“ hat diese Forschungsergebnisse erst vor Kurzem veröffentlicht. Studienleiter und Neurowissenschaftler Jan Born dazu: „Das Schöne daran ist, dass es sehr einfach ist, das Gehirn mit Geräuschen geringer Lautstärke zu stimulieren“.

Entspricht das Hintergrundrauschen exakt dem Rhythmus der langsamen Hirnwellen, tragen diese Geräusche dazu bei, einmal Erlerntes besser im Gedächtnis zu behalten und gleichzeitig die Gedächtnisleistung zu verbessern.

Die richtige Musik zum Schlafen verbessert die Fähigkeit sich Dinge zu merken! Ergebnisse der Studie:

  • Entsprachen die Geräusche im Hintergrund dem Rhythmus der langsamen Hirnwellen und waren mit diesen synchron, konnten sich die Probanden am nächsten Tag deutlich besser an Wortpaare erinnern, die sie tags zuvor erlernt hatten.
  • Die Gedächtnisleistung blieb hingegen unverändert, wenn der Rhythmus nicht synchron war.

Musik zum besser einschlafen? Ergebnisse einer taiwanischen Studie:

  • Das „Journal of Advanced Nursing“ veröffentlichte eine taiwanische Studie, die herausfand, dass eine unmittelbar vor dem Einschlafen erfolgte leise Berieselung mit sanfter Musik eine erholsame und tiefe Bettruhe beschert.
  • Speziell komponierte Entspannungsmusik förderte den Schlaf bei über einem Drittel aller über 60-jährigen Testpersonen.
Alle Schläfer waren zudem am nächsten Morgen wesentlich leistungsfähiger als die Versuchsschläfer der Kontrollgruppe, die ohne Musik einschlafen mussten.

Warum wirken Geräusche auf jeden Menschen unterschiedlich aus?

  • Selbst unsere Wissenschaftler sind hier noch am Forschen und haben nur grobe Antworten und ein paar wenige Anhaltspunkte. So viel steht auf jeden Fall fest:
  • Wissenschaftler fanden heraus, dass es von „unserem Geräuschfilter im Kopf“ abhängt, welche Geräusche wir im Schlaf wahrnehmen.
  • Menschen, die besonders gut darin sind, störende Geräusche einfach auszublenden, zeigen ein charakteristisches Aktivitätsmuster, die von Hirnforschern als „Schlafspindel“ bezeichnet werden.
Schlafspindel sind Ereignisse im Gehirn, die nicht mal eine Sekunde andauern und periodisch im Schlaf vorkommen. Während der Dauer dieses Mikroereignisses ist das menschliche Gehirn vollkommen für Außeninformationen blockiert. Dies bedeutet, dass in dieser Zeit auftretende Geräusche keine Reaktion auslösen und die Wahrnehmung der Umwelt abgeschaltet ist. Diese Blockade funktioniert umso besser, je höher die Anzahl der Spindeln ist, vermuten die Forscher.