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Wahrheit oder Unsinn?

Fünf Schlafzimmermythen auf dem Prüfstand

schlafzimmermythenUm den Schlaf und das Schlafzimmer ranken sich viele Mythen und Volksglauben. Aber stimmen diese eigentlich oder ist das ganze einfach nur Humbug. Bei uns erfahren Sie mehr!

Schlafzimmer Mythen sind uns genauso bekannt wie die Märchen von den Gebrüdern Grimm. Viele von ihnen stammen aus uralten Zeiten. Dennoch beschäftigen sie uns Menschen sowie Schlafforscher noch immer. Einige Schlafzimmer Mythen wurden durch Wissenschaftler und Schlafforscher in den vergangenen Jahren als Irrtümer entlarvt. Wir haben fünf Schlafzimmer Mythen auf ihren Wahrheitsstand geprüft.


1. Weniger als 8 Stunden Schlaf ist nicht ausreichend


Menschen sind grundverschieden und so kann nicht pauschal gesagt werden, dass weniger als acht Stunden Schlaf ungesund sind. Ein guter und erholsamer Schlaf kann für jeden Menschen anders sein – so sagen einige von sich, dass es ihnen völlig ausreicht fünf Stunden zu schlafen, während andere auch gerne mal zehn Stunden Schlaf brauchen, um sich ausgeruht und fit zu fühlen. Die Schlafdauer von Menschen ist also verschieden. Es gibt die:

  • Kurzschläfer (sechs Stunden oder weniger)
  • Normalschläfer (sieben bis acht Stunden)
  • Langschläfer (acht Stunden und mehr)

Die Mehrzahl der Menschen mag acht Stunden Schlaf brauchen, doch bedeutet es nicht, dass ein erwachsener Mensch nicht auch mit weniger Schlaf auskommen kann, ohne dass dies Folgen hat. Gewohnheiten, Tätigkeiten, körperliche Aktivitäten und andere Einflüsse spielen eine Rolle wie lang die Schlafdauer sein muss. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wieviel Schlaf er benötigt.

Leonardo da Vinci soll angeblich nur rund eineinhalb Stunden pro Nacht geschlafen haben und Napoleon Bonaparte legte sich nur für drei bis vier Stunden ins Bett - in denen er wahrscheinlich von großen Schlachten und Welteroberung träumte.

2. Der Vollmond beeinflusst den Schlaf


Eines der bekanntesten Schlafzimmer Mythen: Da steht der leuchtende Vollmond rund und prall am Himmel und Sie können nicht schlafen. Aber beeinflusst der Vollmond tatsächlich den Schlaf?

Es gibt keine einstimmige Antwort auf diese Frage. Während einige Forscher der Ansicht sind, dass der Mondzyklus den Schlaf beeinflussen kann, sehen andere Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der Nachtruhe und den Mondphasen. Die aktuellste Studie (Juni 2014) stammt von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Die Forscher untersuchten die Schlafdaten von rund 1.200 Testpersonen aus mehr als 2.000 Nächten, um Zufallsbefunde zu vermeiden, die in Studien mit einer geringen Teilnehmerzahl vorkommen. Am Ende des Testlaufs konnten die Wissenschaftler allerdings keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen dem Mondzyklus und dem Schlafrhythmus der Probanden aufzeigen. Es scheint, dass der Einfluss des Mondes auf den Schlaf auch in Zukunft ein Volksglaube bleiben wird.


3. Sportliche Aktivitäten am Abend fördern den Schlaf


Zu den Schlafzimmer Mythen gehört auch der Glaube, dass Sport vor dem Schlafengehen gut tut. Richtig ist zwar, dass Sport gesund ist und dem Körper Entspannung bringt, aber nicht direkt vor dem Schlafengehen. Die sportliche Betätigung regt den Körper zu Beginn an, daher würden Sie nach dem Sport nicht sofort schlafen können. Nach dem Sport brauchen Sie rund zwei bis vier Stunden, damit der Körper Ruhe findet. Das gilt übrigens auch, wenn Sie sich vor dem Schlafengehen geistig betätigen. Mit Entspannungsübungen können Sie übrigens dabei helfen, dass Ihr Körper oder Geist schneller abschalten kann und zur Ruhe kommt.


4. Jeder Mensch isst im Laufe seines Lebens unzählige Spinnen


Eines der gruseligsten der Schlafzimmer Mythen: während Sie schlafen, krabbelt ihnen nichtsahnend eine Spinne in den offenen Mund. Ein kleiner ungewollter Mitternachtssnack. So geht das Gerücht um, dass jeder Mensch im Leben rund zehn Spinnen im Schlaf verschluckt. Absoluter Humbug, denn wie sollen die Spinnen denn zum Schlafenden gelangen? Experten erklären, dass sich Bodenspinnen tatsächlich nur am Boden aufhalten, also gar nicht die Muse besitzen, auf das Bett zu krabbeln und Spinnen, die sich irgendwo im Zimmer ein Netz bauen, bleiben dann auch in der Nähe ihres Netzes. Zudem meiden Spinnen grundsätzlich Menschen, da sie durch ihre Bewegungen für Spinnen größere Erschütterungen verursachen – auch im Schlaf. Und mal ganz ehrlich: jeder würde wohl merken, wenn einem eine Spinne über das Gesicht laufen würde, denn die acht Beinchen einer Spinne würden auf der Haut kribbeln.

Es kann eher vorkommen, dass Sie beim Fahrradfahren ein Insekt verschlucken, so z.B. eine Fliege, Mücke oder ein anderes fliegendes Insekt. Allerdings werden Sie auch hier wohl kaum eine Spinne verschlucken.

5. Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf als junge Menschen


Im Verlauf des Lebens ändert sich der Schlafbedarf, so brauchen Babys noch einen Schlaf von bis zu 16 Stunden pro Tag, während die Schlafdauer für Menschen im Rentenalter geringer ist. In dieser Hinsicht kann dieser Schlafzimmer-Mythos durchaus bejaht werden. Jedoch heißt es nicht, dass ältere Menschen tatsächlich weniger schlafen, denn sie verteilen ihren Schlaf in der Regel über die gesamten 24 Stunden eines Tages. Währen die jungen und jüngeren Menschen zur Schule, Universität oder Arbeit gehen, halten Rentner hier und da mal ein Nickerchen. Dadurch wir der Schlafbedarf in der Nacht reduziert. Aber auch ältere Menschen benötigen einen ausgewogenen und ruhigen Schlaf, um sich am nächsten Morgen fit zu fühlen.

Quelle: © Peter Atkins; © olly - Fotolia.com; © paylessimages - Fotolia.com